Von A wie „Alle sind blöd!“ bis Z wie „Zum Donnerwetter nochmal!“

  • Kathi Paul  / pixelio.de
    © Kathi Paul / pixelio.de
  • © Von A wie „Alle sind blöd!“ bis Z wie „Zum Donnerwetter nochmal!“
  • S. Hofschlaeger  / pixelio.de
    © S. Hofschlaeger / pixelio.de
  • I.Friedrich  / pixelio.de
    © I.Friedrich / pixelio.de

Max ist so ein braves Kind. Zuhause hilft er schon im Haushalt mit, er spielt so lieb mit seiner kleinen Schwester und die Tanten im Kindergarten sind auch sehr zufrieden mit ihm. Was für ein Engel! Doch auf die Frage, ob er seinen Freund Lukas mal wieder einladen will, antwortet er auf einmal: „Den Lukas mag ich nicht mehr. Der ist ein blöder Arsch!“ Und schon sieht man sein Kind in einem völlig anderen Licht: als Rüpel,  Klassen-Rowdy und Schulabbrecher. Doch eigentlich ist das mit den Schimpfwörtern ja nur halb so schlimm…

 

Wo kommt das jetzt wieder her?

Ob wir es wollen oder nicht, Kraftausdrücke sind Teil unserer Sprache. Egal ob mehr oder weniger „schlimm“, so sind sie doch nur ein Mittel um Gefühle und Emotionen auszudrücken. Auch bei Kindern! Da selbst Kinder schon ein großes soziales Umfeld haben, kann oft nicht genau festgestellt werden, wo es ein bestimmtes Wort her hat. Vielleicht wurde es im Kindergarten aufgeschnappt, bei den großen Geschwistern, im Bus, beim Fernsehen oder beim Einkaufen im Supermarkt. Die Eltern sind dabei meistens auch nicht ganz unschuldig, denn auch wenn man sie vor dem Kind nicht benützt, entschlüpft doch jedem Mal, in einem vermeintlich unbeobachteten Moment, ein kleines Schimpfwort.

 

Das sagt man nicht! Oder doch?

Schimpfwort ist nicht gleich Schimpfwort. Auch Kinder haben Tage an denen alles schiefläuft und die schlechte Laune sich gar nichtmehr verziehen will. Dann ist halt einfach „alles Mist!“ und das ist gut so. Sei doch froh, dass dein Kind seine Gefühle ausdrücken kann und nicht nur herumquengelt ohne zu sagen was es bedrückt.

 

Jetzt reicht´s aber!

Das Benützen von Schimpfwörtern sollte dann unterbunden werden, wenn andere damit beleidigt werden. Wenn auf einmal alle „Dummköpfe“ oder „blöde Ziegen“ sind solltest du einschreiten. Mach deinem Kind klar das Worte ganz schön wehtun können. Frag dein Kind „Wie würde es dir gefallen wenn jemand ´Dummkopf´ zu dir sagt?“. Hilf deinem Kind zu reflektieren und herauszufinden warum der andere gerade ein „Dummköpfe“ ist. Vielleicht steckt ja ein kleines Problem dahinter, das ganz schnell gelöst werden kann.

 

Cool bleiben, auch wenn mal alles „doof“ ist!

Kinder lernen von ihrem Umfeld, sie plappern Wörter und Sätze nach, die sie bei andern aufschnappen. Dabei erkennen sie an der Reaktion von anderen ganz schnell welche Wörter „verboten“ sind. Denn wenn die Mama bei dem Wort mit „S-c-h…“ jedes Mal die Augen verdreht und schimpft und die großen Geschwister zu lachen beginnen ist das ein riesen Spaß. Deshalb: Cool bleiben! Ihr Kind will nur eine neues Wort probieren und wenn es niemand andern beleidigt und nach ein oder zweimal benutzen schon wieder vergessen ist, dann brauchen sie auch nicht näher drauf eingehen.

 

Astloch, Scheibenkleister und Pups-Quatsch

Hilf deinem Kind ein Ventil zu finden, wie es seine negativen Gefühle verarbeiten und loswerden kann. Wenn es also mal echt schlecht drauf ist und am liebsten nur fluchen würde, denkt euch lustige Wörter aus die auch niemanden verletzen: „So ein Scheibenkleister, heute funktioniert ja gar nichts!“ oder  „Heute ist so ein richtiger Pups-Quatsch-Tag!“.

Sunny Icons

  • Vorreservierung erwünscht
  • Schlechtwetter
  • Barrierefrei
  • Restaurant
  • ...aber nicht umsonst
  • Öffentlich erreichbar
  • Parkplatz vorhanden
  • Kinderwagentauglich
  • Kindergeburtstag möglich
  • für 0-3 Jahre empfohlen
  • ab 3 Jahren empfohlen
  • ab 6 Jahren empfohlen
  • ab 8 Jahren empfohlen
  • ab 10 Jahren empfohlen
  • bis 19,99€ pro Familie
  • 20 bis 49,99€ pro Familie
  • ab 50€ pro Familie