Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Rätselhafte Schriftzeichen

Welche Schrift nutzten die Iberer und können wir sie heute noch lesen und verstehen? Vor über 2000 Jahren nutzten die Menschen auf der iberischen Halbinsel eine eigene Sprache und Schriftsystem, das ähnlich einer Mischung aus Alphabet und Silbenschrift funktioniert. Viele Zeichen stehen für ganze Silben, andere für einzelne Laute. Die Schriftzeichen können wir inzwischen entziffern, aber die Sprache ist größtenteils noch unverständlich. In einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ lernt ihr ihre Geschichte kennen und setzt euch mit der Schrift der Iberer auseinander. Anschließend fertigen wir in einem Workshop eine persönliche Botschaft in iberischer Schrift an.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Purpurzauber - Färben wie die Iberer

Welche Kleidung trugen die Iberer und was wissen wir über die Produktion der Farbe Purpur? Die Iberer stellten ihre eigenen Textilien her, also Stoffe für Kleidung, Decken und Taschen. Sie nutzten dazu Wolle von Schafen oder manchmal Leinen aus Pflanzenfasern. Im Alltag trugen sie größtenteils einfache, bequeme sowie auch schützende Kleidung. Männer zogen oft einfache kurze Tuniken aus Wolle oder Leinen an. Frauen trugen lange Kleider, die mit bunten Mustern verziert waren. Als zusätzlichen Schutz vor Witterung oder für repräsentative Zwecke wurden große Tücher oder Umhänge über die Tunika getragen. Diese konnten mit dem wertvollen Farbstoff Purpur eingefärbt werden. Hosen wurden in der Antike selten getragen und auch bei den Iberern als „barbarisch“ angesehen. Die Iberer nutzten ihre Textilien nicht nur zum Anziehen, sondern auch um Gräber und Häuser zu schmücken. So erzählen uns die bunten Stoffe heute viel darüber, wie die Iberer lebten, arbeiteten und ihre Welt schön gestalteten. Nach einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der IBERER“ färben wir anschließend selbst.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Dein Relief aus der iberischen Welt

Reliefdarstellungen sind Kunstwerke aus Stein, Ton oder Metall, in die Figuren und Szenen herausgearbeitet wurden. Die Iberer stellten auf ihren Reliefs oft Tiere, Menschen oder wichtige Momente ihres Alltags dar. Manche Reliefs zeigen tapfere Reiter, geheimnisvolle Götter oder schützende und starke Tiere wie Löwen und Wölfe. Viele dieser Darstellungen schmückten Schalen, Wände von Gräbern oder Heiligtümern und sollten damit Stärke und Schutz symbolisieren. Solche Reliefs helfen uns heute, die Welt der Iberer besser zu verstehen – wie sie lebten, was ihnen wichtig war und welche Geschichten sie erzählen wollten. Wir entdecken jene Reliefs in einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ und fertigen im anschließenden Workshop ein eigenes an.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Schmuck der Iberer

Der Schmuck der Iberer ist ein kleines Fenster in eine längst vergangene Welt. Kinder und Erwachsene trugen funkelnde Anhänger, bunte Perlenketten, Ohrringe, Armreifen und Fingerringe. Sie wurden sorgfältig aus Bronze, Silber oder sogar Gold geformt. Viele Stücke hatten feine Muster und filigrane Verzierungen. Schmuck wurde jedoch nicht nur im Alltag getragen, sondern als Opfergabe für die Götter oder auch als Grabbeigabe angefertigt.  Die starke symbolische Bedeutung drückte Reichtum, Status und spirituelle Überzeugung aus. Wir bestaunen in der Ausstellung “ „Die geheimnisvolle Welt der IBERER“ gemeinsam wertvolle Schmuckstücke und stellen im anschließenden Workshop einen Armreifen aus Metall her.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Iberisches Amulett basteln

Wofür würdet ihr ein Amulett tragen? Für Mut und Stärke oder Schutz? Vielleicht war dies auch bei den Iberern der Fall. In einer Führung durch die Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ begeben wir uns gemeinsam in diese Zeit. Inspiriert von dem Ausstellungsbesuch fertigen wir im Anschluss ein Amulett an, das euch nun im Alltag begleiten wird.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Musik und Instrumente der Iberer

Die Iberer machten schon vor über 2000 Jahren gemeinsam Musik. Ihre Instrumente waren so vielfältig wie auch spannend. Besonders beliebt waren Flöten aus Knochen oder Ton. Sie klangen hell und fröhlich. Auch kleine Trommeln und Rasseln gehörten dazu, die aus Holz, Tierhaut oder getrockneten Samen hergestellt wurden. Musik begleitete Feste, Tänze und wichtige Zeremonien. Die iberische Musik erinnert uns daran, wie wundervoll es ist, gemeinsame Klänge zu entdecken und gemeinsam Musik zu machen. Nach einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der IBERER“ fertigen wir im anschließenden Workshop eine eigene Flöte an.

Workshops für Kinder im MAMUZ Museum Mistelbach - Geheimnisvolle Tonfiguren der Iberer

Bis heute haben sich Figuren aus Ton erhalten, die uns einen künstlerischen Einblick in die Welt der Iberer gibt. Sie sind handgeformte Kunstwerke, die vor über 2000 Jahren auf der iberischen Halbinsel entstanden sind. Oft stellen sie Menschen, Tiere oder geheimnisvolle Mischwesen dar. Manche Figuren dienten als alltägliche Schutzsymbole, andere als Grabbeigaben oder wurden in Heiligtümer aufgestellt. Gemeinsam schauen wir uns in der Ausstellung “Die geheimnisvolle Welt der IBERER“ an, wie diese Figuren aussahen und wie sie für Bräuche und Rituale eingesetzt wurden. Im anschließenden Workshop fertigen wir eine persönliche Figur aus Ton an.

Lange Nacht der Museen

ORF LANGE NACHT DER MUSEEN 2026

 

Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, findet die diesjährige „ORF Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum 26. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung – zahlreiche Museen und Galerien sind heuer daran beteiligt und öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer von 18.00 bis 24.00 Uhr. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucherinnen und Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nehmen heuer wieder viele neue Locations teil, die darauf warten, von den „Langen Nacht“ Besucherinnen und Besuchern entdeckt zu werden.

 

Tickets unter: backstage.ORF.at (ab Ende August bis Ende September)

Tickets und Booklets erhalten Besucherinnen und Besucher bei allen teilnehmenden Häusern im Vorverkauf sowie am Tag der Veranstaltung am „Treffpunkt Museum“, der in jeder Landeshauptstadt eingerichtet wird, einzige Ausnahme ist Vorarlberg, hier ist er in Dornbirn. Darüber hinaus ist in Krems ein weiterer „Treffpunkt Museum“ eingerichtet.

 

Die Tickets kosten regulär 19 € und ermäßigt 16 € (für Schülerinnen/Schüler, Studierende, Seniorinnen/Senioren, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener, Ö1-Club-Mitglieder). Regionale Tickets kosten 7 € und berechtigen zum Eintritt der regionalen Museen. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahren.

 

Alle Infos unter: langenacht.ORF.at

Kinderflohmarkt im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais

Am 7. Juni 2026, von 9:00-14:00 Uhr, laden meinefamilie.at in Kooperation mit der St. Elisabeth-Stiftung Wien Familien, Kinder und Flohmarktbegeisterte zum Stöbern auf dem Kinderflohmarkt im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais ein.

Das erwartet dich beim Kinderflohmarkt am Stephansplatz:

Für Aussteller:

Anmeldung und Informationen unter:

Bautechnik Feriencamp 2026

Unter dem Motto „Tauche ein in die Welt der Baustelle“ erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm, das spielerisch Einblicke in die spannende Welt des Bauens vermittelt.
Teilnehmendenzahl

Programm

ZU BEACHTEN

ORGANISATORISCHES

WICHTIG

Da auf dem ÖBB Parkplatz Bahnhof Meidling Taxis und Busse nur ein paar Minuten halten dürfen, bitten wir Sie die Kinder rechtzeitig, VOR DER ABFAHRTSUHRZEIT um 07:30 Uhr zum Treffpunkt zu bringen. Es ist wichtig, dass die Kinder somit schon vor Eintreffen des Taxis gesammelt anwesend sind und danach nur mehr ins Taxi einsteigen (gleich wie bei einem normalen Linienverkehr). Das TAXI wird pünktlich um 07:30 Uhr vom zentralen Treffpunkt losfahren und kann nicht warten! Sollte das Taxi verpasst werden, müssen die Kinder privat in die BAUAkademie Wien gebracht werden.

Am Feriencamp können maximal 25 Kinder teilnehmen.
Die Durchführung ist gesichert, sobald die Mindestanzahl von 10 Kindern erreicht wird.
Über den aktuellen Status werden Sie im Zuge der Anmeldebestätigung informiert.