Kinder wünschen sich ein Haustier!

Ein Mädchen in einem geblümten Kleid sitzt im Gras neben einem weißen Hund mit einer lila Leine, umgeben von grünem Laub und Blumen.

Mit der Frage "Dürfen wir ein Haustier haben?" konfrontieren viele Kinder ihre Eltern irgendwann. Prinzipiell wirkt es sich oft sehr positiv auf Kinder aus, wenn sie ein Haustier haben, um das sie sich kümmern müssen und für das sie verantwortlich sind. Doch bevor es so weit ist, sollte man sich die Sache gut überlegen, damit am Ende alle glücklich sind: die Eltern, die Kinder und das Tier selbst. Denn Tiere brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege, und die Verantwortung liegt ja schlussendlich immer bei den Erwachsenen.

Welches Tier ist das richtige für uns?

Diese Frage lässt sich eigentlich gar nicht so leicht beantworten. Es hängt davon ab, wie viel Zeit man in sein Tier investieren kann und will und auch, wie viel Platz man zur Verfügung hat.

Hunde

sind toll, gerade für sehr aktive Familien, und können zu richtigen Gefährten werden. Sie brauchen aber auch viel Aufmerksamkeit und Erziehung. Man sollte sich auch schon im Vorfeld nach einer geeigneten Hundeschule umsehen. Je nach Rasse haben Hunde unterschiedliche Ansprüche und die Betreuung kann mitunter ziemlich zeitintensiv werden. Überlegt euch genau, ob ihr euch die nächsten 15 Jahre um einen Hund kümmern wollt.

Katzen

kann man super kuscheln und man muss sich weniger intensiv kümmern als bei einem Hund. Trotzdem müssen Katzen gerade am Anfang erzogen werden. Schlechte Angewohnheiten werden sie nämlich nicht mehr so leicht los. Katzen können sehr unterschiedliche Charaktere haben: Manche sind Einzelgänger, andere wieder verstehen sich sehr gut mit anderen Katzen und Tieren.

Hasen, Meerschweinchen und Hamster

sind gerade für kleine Kinder toll, um den Umgang mit Tieren zu lernen. Sie brauchen eher weniger Aufmerksamkeit. Besonders wohlfühlen sie sich aber mit einem Artgenossen. Man kann aber auch unter anderem einen Hasen und ein Meerschweinchen in einem Käfig gemeinsam halten. Hasen und Co. können sowohl drinnen als auch draußen gehalten werden. Wenn sie im Haus sind, sollte man sie im Auge behalten, wenn sie frei laufen dürfen, da sie gerne Möbel, Kabel und Ähnliches anknabbern. Der Käfig muss regelmäßig und gewissenhaft ausgemistet werden, zum Wohl des Tieres und zum Wohl der eigenen Geruchsnerven.

Schildkröten, Schlangen, Bartagamen und Fische

sind absolut keine Schmusetiere und bestimmt nicht jedermanns Sache. Alles, was sie wollen, ist ein sauberes Terrarium oder Aquarium und genug zu fressen. Kinder können aber trotzdem viel Freude mit einem solchen Haustier haben. Gerade wenn ihr Kind ein kleiner Forscher ist, macht es ihm vielleicht viel Spaß, sich um eine Bartagame oder Schildkröte zu kümmern und das Tier in seinem Terrarium zu beobachten.

Wie alt sind die Kinder und wer soll sich kümmern?

Wenn es im Haus unter anderem ein Baby gibt, das viel am Boden herumkrabbelt, sollte man überlegen, ob ein Hund oder eine Katze, also Tiere, die sich im Haus meist frei bewegen dürfen, überhaupt geeignet sind. Diese sind oft durch ein krabbelndes Baby irritiert, Weiters können Schmutz und Haare der Tiere ungesund für das Baby sein. Hier wäre unter anderem ein Kaninchen besser, zwar zeitweise frei hoppeln kann, aber die meiste Zeit im Käfig verbringt. Zimmer, in denen ein Baby schläft, sollten aber unbedingt tierfreie Zonen bleiben.

Kinder können ab ca. 4 Jahren selbst Aufgaben bei der Pflege der Haustiere übernehmen, abseits von Kuscheln und Streicheln, z.B. das Füttern oder die Fellpflege. Du solltest dein Kind jedoch in solchen Situationen nicht alleinlassen. Ein Hase kann beim Bürsten schnell entwischen und eine Katze fährt schon mal die Krallen aus, wenn sie sich beim Fressen zu sehr beobachtet oder bedroht fühlt, Da sollte dann unbedingt ein Erwachsener in der Nähe sein.
Achte darauf, ob dein Kind die Aufgaben gerne übernimmt oder sich überfordert fühlt und vielleicht sogar Angst hat. Kinder sollten nur die Aufgaben übernehmen, die sie sich auch selbst zutrauen.

Wenn sich die Kinder alleine um das Haustier kümmern müssen, sollte man vielleicht mit etwas Kleinem anfangen, einem Hamster zum Beispiel. Mit einem Hund sollte man zumindest 2-mal täglich Gassi gehen, und das kann ein Kind schnell überfordern.

Wir brauchen einen Tierarzt!

Der Tierarzt ist die wichtigste Ansprechperson, wenn es um die Pflege und die Gesundheit von Haustieren geht. Bereits im Vorhinein sollte man mit ihm die geplante Anschaffung eines Haustieres besprechen. Er kann wichtige Hinweise zur Haltung und zu den Ansprüchen verschiedener Tiere und Rassen geben und kennt oft Züchter (oder auch Tierbesitzer mit Nachwuchs) in der Nähe. Der Tierarzt gibt auch Tipps zur richtigen Fütterung, damit dein Haustier lange gesund bleibt.

Hunde und Katzen brauchen regelmäßige Impfungen und Kontrolluntersuchungen. Auch Hasen sollten regelmäßig zum Tierarzt, da ihre Krallen stetig wachsen und in regelmäßigen Abständen gekürzt werden müssen. Andere Tiere müssen generell nur dann zum Arzt, wenn sie krank sind oder man eine Veränderung in ihrem Verhalten oder in ihren Fressgewohnheiten bemerkt.

Tiere gehen genauso wie Menschen ungern zum Arzt. Der Besuch beim Tierarzt sollte nicht mit Hektik verbunden sein. Stell sicher, dass vor der Fahrt zum Tierarzt alles so abläuft wie immer und das Tier ruhig ist. Wenn der Tierarzt verordnet, dass der tierische Patient nüchtern kommen muss, dann halte dich unbedingt daran. Aber nachdem die Untersuchung erledigt ist, gibts natürlich ein Leckerli für den tapferen Patienten.

Wenn man mehrere Tiere derselben Art hat oder sich die Tiere draußen frei bewegen dürfen, besteht natürlich die Gefahr, dass sie sich vermehren. Aus 2 Meerschweinchen können so rasch 15 werden und Katzen werden auf einmal immer runder und runder, bis man schlussendlich eine 7-köpfige Kätzchenschar hat. Wenn man dass nicht möchte, sollte man seine Tiere unbedingt rechtzeitig kastrieren oder sterilisieren lassen.

Was tun, wenn wir in Urlaub fahren?

Heute gibt es schon viele haustier- und vor allem hundefreundliche Hotels. Trotzdem ist es aber nicht immer möglich, den Vierbeiner mitzunehmen. Oft kümmern sich stattdessen Nachbarn, Familie oder Freunde. Wenn das nicht geht, kann man das Tier oft auch für die Dauer des Urlaubes in einem Tierheim unterbringen und danach wieder abholen.

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