Tipps für Eltern: So lernen Jugendliche den Umgang mit Medien

Eine Person in einem schwarzen Kapuzenpulli hält ihre Hand in Richtung Kamera, wobei sie ihr Gesicht teilweise verdeckt, vor einem neutralen Hintergrund im Freien.

In der heutigen Zeit sind digitale Medien ein ständiger Begleiter für Jugendliche. Tablets, Smartphones, Computer und Spielekonsolen gehören zum Alltag dazu. Ob für die Schule, zur Unterhaltung oder um mit dem Freundeskreis in Kontakt zu bleiben, digitale Medien und das Internet sind dafür ein Muss.

Eltern stehen nun vor der Aufgabe, ihren Kindern rechtzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie und grundlegende Medienkompetenz beizubringen. Dabei geht es auch um die Gesundheit und Sicherheit der Jugendlichen.

In diesem Artikel gibt es Tipps dafür, wie man die Nutzung von Medien und Internet der Jugendlichen im Blick behalten kann. Ein sicherer und kritischer Umgang mit Medien ist ein wichtiger Aspekt für die gesunde Entwicklung von Jugendlichen. Wer seine Kinder sowohl über die Möglichkeiten als auch die Probleme des Internets aufklärt, kann hier einen wichtigen Grundstein legen.

So schützt man persönliche Daten

Wer das Internet nutzt, teilt unweigerlich gewisse Daten mit den Webseiten, die man besucht. Das geschieht über die Cookies. Diese kann man aber auch ablehnen und bereits erlaubte Cookies können jederzeit gelöscht werden.

Noch wichtiger ist es aber, seine persönlichen Daten zu schützen. Namen, Telefonnummern, Adressen und Fotos können ein Risiko sein, wenn sie an die Öffentlichkeit geraten. Wenn etwas erst einmal im Internet ist, bekommt man es nur schwer wieder entfernt. Persönliche Daten können von Dritten missbraucht werden. Die Folgen sind Betrug, Belästigung oder Cybermobbing.

Es ist also wichtig, dass Jugendliche nicht leichtfertig mit ihren Daten umgehen. Das gilt auch bei Einkäufen im Internet. Dafür kann man etwa Guthabenkarten nutzen, mit denen man anonym bezahlt. Zu diesem Thema gibt es mehr Informationen bei Terd.at.

Klare Kommunikation ist wichtig

Für viele Eltern ist der erste Schritt, sich selbst über die aktuelle Medienlandschaft und das Internet zu informieren. Die Jugendkultur hat sich durch das Internet rasant verändert und oft weiß man gar nicht mehr, was diese Räume gerade dominiert. Soziale Netzwerke, Online-Computerspiele, Videos und Jugendsprache kommen und gehen.

Grundsätzlich ist es wichtig, sich aktiv mit diesen Themen zu beschäftigen. So kann man nicht nur mit den Jugendlichen darüber sprechen, sondern auch fragwürdige Inhalte in einen Zusammenhang setzen. Wer seinen Kindern schon früh eine gewisse Skepsis und Vorsicht im Internet beibringt, kann sie vor vielen Gefahren schützen.

Es kann schwierig sein, Jugendlichen Grenzen zu setzen. Sie wollen sich ausprobieren und oft ein wenig rebellieren. Trotzdem ist es wichtig, Offenheit und Vertrauen zu vermitteln. Es geht nicht um Überwachung und Kontrolle, sondern um das Verantwortungsgefühl.

Bildschirmzeit: Wie viel ist zu viel?

Wie viel Zeit sollten Jugendliche mit Medien verbringen? Dafür gibt es verschiedene Ansätze. Manche Experten sprechen konkrete Empfehlungen aus, die üblicherweise zwischen einer und drei Stunden am Tag liegen. Je älter die Kinder sind, desto weniger sinnvoll ist eine strikte Begrenzung.

Gerade bei Teenagern kann die Nutzungsdauer phasenweise stark schwanken. Viel wichtiger ist es, dass die Mediennutzung nicht andere Aktivitäten, wie Hobbys, Sport, Schlaf oder Zeit mit Freunden beeinträchtigt. Auch hier geht es nicht um Kontrolle. Vereinbarungen über Pflichten sollten auf Vertrauensbasis abgeschlossen werden. Das lehrt Verantwortung auf positive Weise.

Influencer: Welchen Einfluss haben sie auf Jugendliche?

Während der Coronapandemie haben Jugendliche viel Zeit mit dem Internet verbracht. In den sozialen Medien und auf Plattformen wie YouTube stößt man unweigerlich auf Influencer. Das sind Medienpersönlichkeiten, die bestimmte Produkte bewerben. Ungefähr die Hälfte aller Mädchen im Teenageralter hat schon einmal Kleidung, Schminke oder Lebensmittel gekauft, die von einem Influencer beworben wurden.

Fazit

Das Internet gehört zum Erwachsenwerden inzwischen genauso dazu, wie Schmetterlinge im Bauch oder die eigenen Eltern uncool zu finden. Davon dürfen sich Eltern aber nicht abschrecken lassen. Stattdessen ist es wichtig, Regeln für den Umgang mit Medien und dem Internet zu etablieren.

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