Ein kindersicherer Pool im Garten

Zwei Kinder mit Sonnenbrillen schwimmen in einem Pool auf aufblasbaren Ringen und bespritzen das Wasser, während sie spielen.

Die meisten Kinder sind richtige Wasserratten und lieben Besuche im Schwimmbad. Umso größer ist die Vorfreude, wenn Eltern sich dazu entschließen, einen Pool oder Teich im Garten anzulegen. Doch so schön der Gedanke an ein privates Schwimmbecken auf dem eigenen Grundstück auch ist, so birgt ein Pool auch Gefahren für kleine Kinder.

Es heißt nicht ohne Grund, dass die meisten Unfälle im eigenen Haushalt passieren: Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) zählt in Österreich Ertrinken mit zu den häufigsten Todesursachen von Kindern. Deshalb stehen insbesondere Eltern in der Verantwortung, Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe ihres Pools spielen zu lassen. Zu groß ist das Risiko, dass sie in den Pool fallen. Fakt ist: Aufgrund ihrer schwachen Muskulatur können Kinder unter fünf Jahren ihren Kopf nicht alleine über Wasser halten. Stattdessen verfallen Sie in eine sogenannte Atemsperre und können nicht nach Hilfe rufen. Natürlich müssen Familien deshalb nicht gänzlich auf einen Pool oder Schwimmteich, wie er bei Pool for Nature angeboten wird, verzichten. Stattdessen muss das Becken kindersicher gemacht werden.

So wird das Becken kindersicher gemacht.

Die einfachste Lösung, um einen Pool kindersicher zu machen, ist ein Zaun. Er kann sowohl um den Swimmingpool als auch um ein Schwimmbecken herum aufgestellt werden, sodass Kleinkinder nicht hineinfallen. Damit sie nicht einfach über den Zaun klettern können, sollte er mindestens einen Meter hoch sein. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Material er gefertigt wurde. Wichtig ist nur, dass eine Tür den Zugang zum Pool ermöglicht – und zwar so, dass sie von Kindern nicht geöffnet werden kann.

Alternativ kann man auch eine Alarmanlage für den Pool besorgen. Dabei handelt es sich entweder um ein kleines Gerät, das auf der Wasseroberfläche schwimmt und Alarm schlägt, wenn Wellen entstehen – zum Beispiel, wenn das Kind ins Wasser fällt. Oder auch um eine Safety Turtle, mit einem Gürtel oder Armband für Kinder, das bei Wasserkontakt an der Basisstation Alarm schlägt.

Beide Systeme haben den Nachteil, dass sich das Kind bereits im Wasser befindet und vom Zeitpunkt, an dem der Alarm ausgelöst wird, bis zum Zeitpunkt, an dem ein Elternteil zur Hilfe eilt, wertvolle Minuten vergehen, die über Leben und Tod entscheiden können. Deshalb ist ein Zaun die bessere Variante, denn er erhöht die Sicherheit um ein Vielfaches.

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