In einem Raum ist eine Sammlung von Vintage-Radios in verschiedenen Größen, Designs und Holzausführungen auf Regalen gestapelt.

Die Vorarlberger Museumswelt ist ein Zusammenschluss aus 7 Museen

Elektromuseum

Das alte, um die Jahrhundertwende erbaute Wasserkraftwerk der ehemaligen Textilfabrik Ganahl drohte der Spitzhacke zum Opfer zu fallen. Der 1997 gegründete „Museumsverein E-Werke Frastanz“ setzte sich zum Ziel, das alte Wasserkraftwerk zu restaurieren und später der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Durch die räumliche Erweiterung entwickelte sich eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Elektrizität.

Feuerwehrmuseum

Das Architekturbüro „raumhochrosen“ gestaltete im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem renommierten Szenographiebüro chezweitz, Berlin, das Landesfeuerwehrmuseum. Zahlreiche Mitarbeiter des „Vereins für Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte in Vorarlberg“ haben in tausenden ehrenamtlichen Stunden eine besondere Erlebniswelt geschaffen: Wer das markante Backsteinhaus betritt, erlebt einen inszenierten Feuerwehreinsatz mit Rauch, Blaulicht und Lichteffekten. Ergänzend zum Museum im sogenannten „Wollaschopf“ ist eine Depothalle in Form einer 50 Meter langen Vitrine entstanden. Dort können die zahlreichen historischen Fahrzeuge und Gerätschaften bestaunt werden.

Fotomuseum

Das 2021 eröffnete Fotomuseum lässt fast 200 Jahre Technik- und Designgeschichte der Fotografie Revue passieren. Die einer alten Balgenkamera nachempfundene Ausstellungsarchitektur des Ateliers Ender setzt die liebevoll gesammelten Kameras, kuratiert von Thomas Hirtenfelder, MA, gekonnt in Szene. Die Besucher können eine Nachahmung der allerersten Fotografie auf der Welt sowie seltene Sammlerstücke bewundern. Zudem können Blicke in die Dunkelkammer geworfen und die Grundprinzipien der Fotografie im Rahmen von Workshops erlernt werden. Aufregende 3D-Animationen und Lichtinstallationen ergänzen das Konzept, wobei das A-Z der Technik, von Blende bis Verschlusszeit, spielerisch vermittelt wird. Darüber hinaus projektierte der Künstler Georg Vith eine fix installierte Camera obscura.

Rettungsmuseum

1994 wurde in Hohenems das Rettungsmuseum gegründet. Nach der Veräußerung des Krankenhauses an das Land musste das Rettungsmuseum eine neue Bleibe suchen und so kam die umfangreiche Sammlung als Depotausstellung in die „Vorarlberger Museumswelt“ nach Frastanz. Ein Teil des Sammlungsbestandes ist historisch durch das Thema „Rotes Kreuz im Nationalsozialismus“ belastet. Daher ist geplant, die gesamte Depotausstellung ab ca. 2024 in ein nach modernen Gesichtspunkten gestaltetes Museum zu verwandeln.

Jagdmuseum

Getreu dem Vorsatz "Unser Museum wird kein Museum" hat die Jägerschaft nicht nur die Geschichte aufbereitet. Die Jäger laden die Besucher vielmehr dazu ein, sich mit den aktuellen Herausforderungen der Jagd in Vorarlberg auseinander zu setzen. Die "Wald-Wild-Problematik" oder auch das Thema "TBC und Wild" werden in der Schau deshalb nicht ausgeklammert. Wer eine Trophäen-Schau erwartet, hat weit gefehlt. Ein besonderer Besuchermagnet ist auch das Diorama. Auf engstem Raum vereint, zeigt es viele der Tiere, die vom Bodensee bis zum Piz Buin ihren Lebensraum haben. Nur vereinzelt werden Geweihe und Krucken zur Schau gestellt.

Grammophonicum

In Assoziation zu einer Schallplatte präsentiert sich das Grammophonicum als kreisrunder Vitrinenbau. Die Idee stammt vom Büro „raumhochrosen“ und begeistert die Besucher immer wieder aufs Neue. Auch die ganz besonderen Sammelstücke von Reinhard Häfele sorgen für staunende Blicke. Mehr als 70 Phonographen und Grammophone, sowie Tonträger und Zubehör gelten international als kostbare Raritäten. Das Grammophonicum erzählt nicht nur eine Geschichte von technischer Innovation. Darüber hinaus werden aber durchaus auch Themen angerissen, in denen Phonographen und Grammophone zu Zeugen dramatischer Vorgänge wurden, etwa am Untergang indigener Völker. Dass sie auch als Mittel zur subtilen Diskreditierung von Minderheiten missbraucht wurden, zeigt etwa das Objekt des „Dancing Rastus“.

Tabakmuseum

Im 2017 eröffneten Tabakmuseum werden die Geschichten rund um den etwa 150 Jahre andauernden Tabakanbau in Frastanz wieder lebendig. Durch die Kooperation mit dem ehemaligen Österreichischen Tabakmuseum, heute JTI Collection Vienna, können über 150 hochwertige Objekte der Tabakkultur des Alpenraums in Frastanz bestaunt werden. Daneben geben wertvolle Dokumente Einblicke in die einzigartige Tabakgeschichte der Walgaugemeinde. Einen Kontrast zum modern gestalteten Tabakmuseum bietet die sogenannte „Vorsteherstube“, das Schaltzentrum der Tabakgeschäfte im Ort.

Besonders geeignet für Schulausflüge! So können den Kindern die Entwicklungen im Bereich Elektrizität, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Foto & Film anschaulich näher gebracht werden. Besichtigungstermine z.B. für Gruppen, Schulen, Vereine, usw. sind nach telefonischer Voranmeldung (+43 5522 51 816) jederzeit möglich.

Wichtige Informationen

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Öffnungszeiten

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Hinweis Die Öffnungszeiten können von den angegebenen Zeiten abweichen. Um sicherzugehen, informieren Sie sich bitte direkt beim Anbieter für die genauen Zeiten.

Ganzjährlich

Mittwoch
13:00 - 17:00
Samstag
13:00 - 17:00
euro

Preise

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Kindergarten- und Schulgruppen p.P.

€ 3,00

Aufpreis Führung Kindergarten- und Schulgruppen p.P.

€ 3,00

Schüler 6 bis 15 Jahre

€ 5,00

Aufpreis Führung p.P.

€ 7,00

Gruppen ab 10 Personen p.P.

€ 8,00

Erwachsene

€ 10,00

Weitere Preisinformationen findest du hier open_in_new
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Anbieter

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Name

Vorarlberger Museumswelt

Adresse

Obere Lände, 6820 Frastanz, Vorarlberg

Telefon

Website

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Übersicht & Erklärung

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accessible Barrierefrei
directions_bike Fahrradfreundlich
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local_parking Parkplatz vorhanden
event_available Reservierung erforderlich
restaurant Gastronomie vorhanden
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